Fragen & Antworten

Arbeiten die Beraterinnen und Berater bei schweren Störungsbildern mit Ärzten, Psychotherapeuten und Psychiatern zusammen?

Wenn sich schwere Störungsbilder zeigen, nehmen wir mit den entsprechenden Fachpersonen Kontakt auf, um das weitere Vorgehen abzuklären. Ebenso bei Fragen der Arbeitsunfähigkeit, Medikation oder bei medizinischen Anliegen. Wenn nötig, vermitteln wir Hilfesuchende an die entsprechen Fachleute.

Gibt es bei finanziellen Engpässen Vergünstigungen?

Ganz bewusst sollen auch jene Personen unsere Beratung in Anspruch nehmen, welche die kostendeckenden Ansätze unserer Berater nicht bezahlen können. Die Differenz wird durch Spenden und Beiträge von Privatpersonen und der Stiftung gedeckt.

Spielt der christliche Glaube in jeder Beratung eine Rolle?

Obwohl uns die Integration des christlichen Glaubens in der Beratung ein wichtiges Anliegen ist, werden Glaubensfragen oder spirituelle Inhalte nur dann thematisiert, wenn dies ausdrücklich gewünscht wird. Wir arbeiten überdies konfessionell neutral, und sind auch offen für Menschen aus anderen Religionen.

Wie lange dauert eine Beratung?

Wie viele Beratungsgespräche nötig sind, hängt stark von Ihren Anliegen und vom Störungsbild ab, mit dem Sie zu uns kommen. Im Erstgespräch erfolgt eine Bestandesaufnahme, dadurch wird ersichtlich, wie viele Beratungsgespräche nötig sein werden. Grundsätzlich ist es jedoch immer schwierig, im Vorfeld einer Beratung eine genaue Aussage über deren Dauer zu machen. Wichtig zu wissen ist, dass Sie den Beratungsprozess aktiv mitgestalten und die Beratung jederzeit unterbrechen bzw. beenden können, wenn Sie das wünschen.

Werden die Beratungskosten von der Krankenkasse übernommen?

Beratungsgespräche werden von der Krankenkasse nicht übernommen, auch nicht teilweise.

Wird mir eine Beratung verrechnet, wenn ich kurzfristig nicht erscheinen kann?

Wir sind darauf angewiesen, dass vereinbarte Termine eingehalten oder rechtzeitig verschoben werden. Bei Verhinderung bitten wir Sie deshalb, uns 24 Stunden vorher zu informieren. Sollten Sie diese Frist nicht einhalten, wird Ihnen der Termin verrechnet. Ausnahmen: Plötzlich auftretende Krankheit, Unwetter, Unfälle etc.

Worin unterscheiden sich Berater von Psychotherapeuten und Psychiatern?

Psychiater sind ausgebildete Ärzte mit einer Zusatzausbildung zum „Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie“. Sie sind als Ärzte von der Krankenkasse (Grundversicherung) anerkannt und können Medikamente verschreiben.

Psychotherapeuten verfügen in der Regel über ein Psychologiestudium und eine Ausbildung zum „Fachpsychologen für Psychotherapie“. Von der Krankenkasse sind sie erst anerkannt, wenn sie die kantonale Praxisbewilligung erworben haben.

Berater verfügen über eine psychologische Grundausbildung, die sie in berufsbegleitenden Fortbildungskursen erworben haben. Darüber hinaus wurden sie in die Diagnostik der Krankheitsbilder eingeführt und mit verschiedenen Techniken (Methoden) vertraut gemacht, um spezifische Beratungen durchführen zu können. 



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